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    Was kostet Virtual Staging? Was den Preis bestimmt

    · Virtual Staging wird pro Bild abgerechnet, nicht pro Immobilie. Was hinter der Zahl steckt, was ein Angebot teurer macht und wie es sich zur Möbelmiete verhält.

    Virtual Staging wird fast immer pro Bild abgerechnet. Das ist die erste wichtige Information, denn damit hängen die Kosten einer Vermarktung davon ab, wie viele Räume tatsächlich möbliert werden müssen — nicht von Größe oder Wert der Immobilie.

    Bei StageHomy beginnt Virtual Staging bei 30 € pro Bild. Virtual Renovation, bei der Oberflächen und Ausbau verändert werden und nicht nur die Möbel, beginnt bei 80 € pro Bild, ein 3D-Grundriss bei 100 €.

    Was in diesem Preis steckt

    • Der Raum wird analysiert: Perspektive, Lichtrichtung, Raumhöhe, reale Maße.
    • Möbel und Dekoration werden zum festgelegten Stil und zur Zielgruppe ausgewählt.
    • Die Szene wird so in das Foto gebaut, dass Schatten, Reflexe und Maßstab zum Raum passen.
    • Eine Korrekturrunde ist enthalten — Möbelwechsel und Stilkorrekturen im Entwurf sind normal.
    • Die finalen Dateien werden in Web- und Druckauflösung geliefert.

    Was ein Angebot teurer macht

    • Renovierung statt Möblierung. Boden, Küche, Fliesen oder Wandaufbau zu verändern ist eine andere Arbeit als Möbel zu stellen — und wird entsprechend berechnet.
    • Schwache Ausgangsfotos. Unscharfe, stark verzerrte oder schlecht belichtete Fotos müssen zuerst korrigiert werden.
    • Rohbau und Baustellenzustand. Eine Einheit ohne fertige Oberflächen erfordert deutlich mehr Aufbau als eine fertige, leere Wohnung.
    • Mehrere Stile desselben Raums. Zwei Varianten für zwei Zielgruppen sind zwei Bilder.
    • Kurze Fristen. Eilaufträge greifen in die Produktionsplanung ein und werden dafür berechnet.

    Was ein Angebot günstig hält

    • Gerade, scharfe, gleichmäßig belichtete Fotos leerer Räume.
    • Ein klares Briefing: Stil, Zielgruppe und welche Räume wirklich zählen.
    • Das gesamte Set auf einmal senden statt Raum für Raum.
    • Nur die Räume wählen, die verkaufen — meist Wohnzimmer, Küche mit Essbereich und Hauptschlafzimmer. Ein möblierter Hauswirtschaftsraum überzeugt niemanden.

    Vergleich mit physischem Staging

    Echte Möbel für eine Wohnung zu mieten bedeutet Auswahl, Lieferung, Aufbau, Mietzeit und Abbau. Das ist üblicherweise ein vierstelliger Betrag und läuft über Wochen. Virtual Staging derselben Wohnung sind meist fünf bis acht Bilder, geliefert in wenigen Tagen.

    Dieser Unterschied macht das eine nicht richtig und das andere falsch. Physisches Staging wirkt auf Menschen, die im Raum stehen; Virtual Staging wirkt auf Menschen, die ein Angebot durchscrollen. Die meisten Immobilien werden zuerst am Bildschirm gefunden — dort arbeitet das Geld am härtesten.

    Wie man das Budget denkt

    Die nützliche Frage ist nicht „was kostet Virtual Staging", sondern „wie viele Bilder braucht dieses Angebot, um verstanden zu werden". Fünf gut gewählte, glaubwürdige Räume schlagen zwölf dekorierte. Beginnen Sie mit den Räumen, in denen sich ein Käufer selbst sehen muss, halten Sie die Gestaltung ehrlich und kennzeichnen Sie die Bilder als virtuell möbliert.

    Für eine konkrete Zahl senden Sie die Fotos und die Raumliste und fragen ein Angebot an — die Abrechnung pro Bild ist danach eindeutig.